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Federer in Wimbledon auf dem Weg zum Tennisgipfel

Tennis RSS / Klaus Schepers / 30 Juni 2009 / Kommentar schreiben

Roger Federer kann nach der der Absage von Rafael Nadal mit einem Turniersieg am Spanier vorbeiziehen und den Gipfel der Weltrangliste erklimmen. Gleichzeitig hat auch Andy Murray Chancen, sich in das Rennen um den Platz an der Sonne einzumischen. Wer in Wimbledon Gewinne erzielen will, sollte zudem unbedingt auf die deutschen Spieler achten - in der Breite sind sie so stark wie seit Jahren nicht mehr!

Das große Duell wird es in diesem Jahr nicht geben. Rafael Nadal musste wegen seiner Knieprobleme die Teilnahme an den All England Championships absagen. Der Titelverteidiger fehlt also - eine große Chance für Roger Federer. Der Schweizer muss sich allerdings bereits früh auf starke Gegner einstellen. Bereits in der dritten Runde könnte es ein Duell gegen Philipp Kohlschreiber geben, der erst vor wenigen Wochen die beste Weltranglistenplatzierung seiner Karriere erreichen konnte, in Halle allerdings an seinen Nerven scheiterte und gegen Tommy Haas eine 5:2-Führung verspielte. Danach könnten Soderling, Tsonga und Djokovic warten, bevor er auf den Finalgegener trifft, der dann wahrscheinlich Andy Murray heißt. Das ist nun wahrlich keine leichte Auslosung. Trotzdem ist eine Wette auf Federer hier zu diesen Quoten zu empfehlen, denn der Schweizer hat seit sieben Jahren nur eine einzige Niederlage auf Rasen hinnehmen müssen - und der hieß letztes Jahr eben Rafael Nadal.

Der zweite große Favorit ist Andy Murray. Derr Schotte konnte das Vorbereitungsturnier in Queens gewinnen und hat in den letzten zwölf Monaten vor allem im mentalen Bereich so große Fortschritte gemacht wie kein zweiter Spieler. Da er in der oberen Hälfte spielt kann er Roger Federer bis zu einem möglichen Finale aus dem Weg gehen. Zuvor muss er höchstwahrscheinlich gegen Gulbis (2.Runde), Troicki (3.Runde) und Stanislas Wawrinka (Achtelfinale) gewinnen. Ein möglicher Gegner im Viertelfinale könnte Nicolas KIefer oder Fernando Gonzalez heißen, bevor im Halbfinale Juan Martin del Potro oder Andy Roddick (sein Lieblingsgegener) warten würden. Quoten um 4,00 sind für diese Aufgaben alles andere als empfehlenswert - selbst wenn es um die Finalchancen nicht schlecht steht.

Im Auge behalten sollte man auch die deutschen Spieler, nicht nur im Outrightmarkt. Nicolas Kiefer, Tommy Haas und Benny Becker spielen gerne auf den schnellen Belägen. Haas und Becker konnten sogar jeweils ein Vorbereitungsturnier gewinnen und sich somit in den Kreis der Geheimfavoriten bringen. Die 1000er-Quoten von Kiefer und Becker sind bereits komplett gespielt worden im Outright-Markt - Haas ist von über 400 vor dem Turnier in Halle bereits bis auf 80 runter. Wenn nicht im Outright-Markt, so sie sind die deutschen Herren in den ersten Runden auf jeden Fall genauer zu beobachten und auch für die eine odere andere Einzelwette gut. Neben den drei genannten sollte man auch Philipp Kohlschreiber, Andreas Beck und Mischa Zverev nicht vergessen. Oder Philipp Petschner und Rainer Schüttler, der im vergangenen Jahr immerhin das Halbfinale erreichen konnte. In der Breite ist das deutsche Tennis so gut aufgestellt wie seit Jahren nicht mehr.

Empfehlungen:

Roger Federer to win Wimbledon @ 1,92

Besonderes Augenmerk: deutsche Spieler in den ersten Runden

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