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Albert Montanes vs. Jose Acasuso

18 Juli 2008 | About Klaus Schepers |

oder: zwei Spieler mit verschiedenen Formkurven im Duell


Der Belag

Drei Tage noch, dann heißt es: „Raus aus dem Sandkasten, Jungs!" Das wird vor allem die Sandplatzspezialisten stören, die entweder auf den Hartplätzen ihr Glück versuchen können oder zur kleineren Challenger-Tour wechseln müssen. Zumindest Albert Montanes ist so ein Spieler. Der Spanier absolviert über 80% seiner Spiele auf der roten Asche. Acasuso dagegen spielt auch öfter auf Hardplatzbelägen. Aber auch er spielt gut zwei Drittel seiner Spiele auf Sand. . Von der Bilanz in diesem Jahr sind sich beide sehr ähnlich: Albert Montanes mit 14-12, Acasuso bei 14-11 bei den Major Events. Bei Montanes kommt noch eine 7-2 Bilanz bei Challengern hinzu. Das zeigt, dass er auch lieber mal ein kleiner Sandturnier spielt, als bei einem großen ATP-Hartplatz-Turnier spätestens in Rund zwei raus zu sein.

Die Spieler

Eins fällt auf, wenn man sich die Saison der beiden anschaut. Montanes eher konstant unterwegs, Acasuso hat stark abgebaut. Zieht man bei Acasuso die starke Südamerika-Saison zu Beginn des Jahres ab, sieht seine Sandbilanz auf einmal so aus: 4-7. Kann der Argentinier mit dem Sieg in Runde 2 gegen Roger-Vasselin zu alter Stärke zurückfinden?

Das Turnier

Acasuso ist hier an zwei gesetzt und musste lediglich Roger-Vasselin besiegen, der dieses Jahr eine sensationelle Sandbilanz von 6:11 hat. Insofern spricht auch das nicht dafür, dass man von Acasuso jetzt große Quantensprünge im Vergleich zu den letzten Wochen erwarten kann. Montanes relativ souverän mit Siegen gegen Cuevas und Vliegen, natürlich auch nicht die stärksten Gegner. Insofern könnte man hier von einem Unentschieden sprechen, was die bisher gezeigten Leistungen angeht.

Head-to-head

6:2 Acasuso

Zwar liegt der Argentinier hier klar vorne, allerdings konnte Montanes die letzten beiden Spiele gewinnen, sogar jeweils in 2 Sätzen: 6:3, 7:6 in Stuttgart letzte Woche und 7:6, 6:3 beim Masters Series Event in Hamburg.

Fazit

Wer dieses Spiel gewinnt, hängt vor allem von zwei Fragen ab. Was ist wichtiger, die letzten Duelle oder die Gesamtbilanz? Was zählt mehr, die aktuelle Form oder das spielerische Potential. Die Trader bei Betfair können sich nicht entscheiden. Beide Spieler sind zu Quoten um 2,00 zu haben. Wer den richtigen Riecher hat, kann seinen Einsatz also spielend leicht verdoppeln und den Verlierer vorläufig aus den Sandkästen des Tenniszirkus verabschieden.

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